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HSS

Kolumbien

  • Demokratieförderung
  • Parlamentsberatung
  • Förderung von Nachwuchsführungskräften
  • Frieden und Versöhnung

Standort:
Bogotá

Leitung:
Benjamin Bobbe

Homepage:
http://fhs.com.co/

Facebook:
https://www.facebook.com/Hanns-Seidel-Stiftung-Colombia-345081928944191/

Ziele:

  • Stärkung der Motivation von Bürgern, insbesondere Schülern, Studenten und Frauen, sich politisch, sozial und/oder wirtschaftlich zu engagieren
  • Stärkung der Kompetenzen von Politikern, vor allem von Parlamentariern, deren Mitarbeitern sowie Angestellten der (Parlaments-)Verwaltung zur Erfüllung ihrer Arbeitsaufgaben in Politik und /oder Verwaltung
  • Stärkung des politischen Engagements von Nachwuchskräften aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf der Grundlage ethischer Werte und Normen
  • Förderung des Friedensprozesses und des entsprechenden gesellschaftlichen Dialogs

Zielgruppen:

  • Bürger im allgemeinen, insbesondere Schüler, Studenten und Frauen
  • Politische Entscheidungsträger auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene
  • Angehörige des öffentlichen Dienstes
  • Kandidaten für politische Ämter
  • Nachwuchsführungskräfte aus Politik und Zivilgesellschaft
  • Opfer gewaltsamer Vertreibung

Kurzbeschreibung:
Die Aktivitäten der Hanns-Seidel-Stiftung in Kolumbien sind darauf ausgerichtet, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu festigen sowie eine nachhaltige und ausgewogene gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.

Kolumbien hat seit der Verabschiedung der Verfassung von 1991 eine große Wegstrecke in Richtung Moderne zurückgelegt. Auf diesem Weg gilt es Kolumbien weiter zu begleiten. Das Parteiensystem muss personell erweitert und modernisiert werden. Der Begriff „Gemeinwohl“ darf keine bloße Worthülse bleiben. Große Bevölkerungsteile müssen noch aus der Marginalisierung befreit und für die Demokratie sensibilisiert werden. Die bestehende Stabilität der demokratischen und rechtsstaatlichen Institutionen muss genutzt werden, um diese weiter zu modernisieren. Die Überwindung des bewaffneten Konflikts zwischen dem kolumbianischen Staat und illegal bewaffneten Gruppierungen (Guerillas und paramilitärische Banden der Organisierten Kriminalität) und seiner direkten und indirekten Folgen ist die Voraussetzung, um diese ambitionierten Ziele so gut wie möglich erreichen zu können.

Maßnahmen:

Die Projektarbeit der HSS in Kolumbien richtet sich an den genannten Problemstellungen aus:

  • Im Rahmen von Jugendparlamenten, mit jährlich rund 50 Tagen der offenen Tür im kolumbianischen Kongress (Besucherprogramm) und weiteren Bildungsformaten werden Schüler sowie Studenten über die politische und parlamentarische Arbeit der Legislative informiert. So wird die Transparenz politischer Prozesse gesteigert und die politische Beteiligung gefördert. Jährlich nehmen allein an den Programmen im Kongress mehr als 7.000 junge Bürger teil.
  • Die Weiterbildung von Parlamentsabgeordneten, deren Mitarbeitern sowie von Nachwuchspolitikern, Verwaltungsmitarbeitern und Entscheidungsträgern auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene sowie die Erstellung von Studien und Handbüchern z.B. zur Gesetzgebung, verbessert die Qualität politischer Prozesse und administrativer Verfahren.
  • Die Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (18-32 Jahre) werden gefördert für eine politische Beteiligung auf Grundlage ethischer Werte und Normen mittels des Programms Red Kolumbien für Nachwuchsführungskräfte. Dies erfolgt durch Bildungsmaßnahmen sowie die gemeinsame Umsetzung konkreter gesellschaftspolitischer Projekte in den drei Kernbereichen „Leadership und politische Beteiligung“, „Frieden und Menschenrechte“ sowie „Umwelt und Klima“.
  • Die Möglichkeiten von Frauen, sich politisch, sozial und/oder wirtschaftlich zu engagieren, werden mit Bildungs- und Beratungsmaßnahmen verbessert.
  • Durch Unterstützung von Organisationen der Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen bei der Behandlung von Fragen zu Frieden und Versöhnung sowie durch öffentlichkeitswirksame Podiumsveranstaltungen und die Beratung von Bürgerinitiativen in ausgewählten (Post-)Konfliktregionen des ländlichen Raums wird der innergesellschaftliche Friedensdialog und die Umsetzung der Menschen- und Bürgerrechte gefördert.
  • Im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative „Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge reintegrieren“ wird in der Postkonfliktregion Montes de María an der Karibikküste im Zeitraum 2015 bis 2023 ein Projekt durchgeführt, um Binnenvertriebenen, Opfern des bewaffneten Konflikts, eine Chance zum Neuanfang in ihrer Heimatregion zu geben. In Bildungsmaßnahmen lernen die Teilnehmer, ihre Interessen und Bürgerrechte besser wahrnehmen zu können, Konflikte gewaltfrei zu bearbeiten und setzen dies in lokalen und regionalen Dialogformaten praktisch um. Zusätzlich werden die Fähigkeiten der Landbevölkerung verbessert, um mit innovativen Prozessen nachhaltiger Landwirtschaft ein Einkommen zu erzielen. So soll ein Beitrag zur sozialen Stabilisierung dieser Region geleistet werden.
  • Fundación Domo Internacional para la Paz – DOMOPAZ
  • Fundación Ciuadanía en Acción
  • Planeta Paz
  • Universidad del Rosario (Observatorio Legislativo), Bogotá
  • Universidad Sergio Arboleda (Escuela de Política y Relaciones Internacionales), Bogotá

Ansprechpartner in Kolumbien

Projektleitung Benjamin Bobbe
Kolumbien
Projektleitung:  Benjamin Bobbe
Anschrift
Fundación Hanns Seidel
Edif. Citibank
Cr. 9A No. 99-02, Ofic. 806 A
Bogotá
Colombia
Telefon: +57 1 62 19 888
Fax: +57 1 62 19 900
E-Mail: colombia@hss.de
Website: https://latinamerica.hss.de/colombia/

Ansprechpartner in Deutschland

Leiterin Esther J. Stark
Lateinamerika
Leiterin:  Esther J. Stark
Telefon: 089 1258-310
Fax: 089 1258-359
E-Mail: stark@hss.de
Projektkoordinatorin Laura Hagl
Lateinamerika
Projektkoordinatorin:  Laura Hagl
Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Projekte zu Flucht & Migration
Telefon: 089 1258 374
E-Mail: hagl@hss.de