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Medien

Daten sind der Rohstoff unserer Zeit. Informations- und Kommunikationsprozesse verändern sich durch Social Media und Big Data rasant. Dabei bedeutet eine digital und global vernetzte Informationsgesellschaft weit mehr als nur technische Innovation. Denn der Medienwandel fordert in seiner Dynamik gleichermaßen Politik und Gesellschaft, Medienanbieter und Mediennutzer. Wir wollen Ihre Medienkompetenz stärken und in Seminaren, Vorträgen und Diskussionen die Auswirkungen der digitalen Gesellschaft öffentlich diskutieren.

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HSS-Podcast: Satzzeichen, wie sie in der Medienwelt wirken.

Man kann keinen Satz sagen, ohne buchstäblich ein Zeichen zu setzen! Darum heißt der Podcast der Hanns-Seidel-Stiftung "Satzzeichen". Wir setzen Zeichen und wollen in dieser Gesprächsreihe Themen aus Medien und Kommunikation analysieren, ihre tagesaktuelle Bedeutung aufgreifen und wenn möglich Perspektiven aufzeigen, die über den Tag hinausweisen.

Jeden Freitag um 17.00 Uhr eine neue Folge auf:
Spotify     iTunes     Deezer  und hier auf dem HSS-Portal "Medien"

Reinklicken und Episoden abspielen

HSS

Folge 80: Mundart, Musik und Kabarett
„Eva singt, spielt und spricht." So steht es auf der Homepage von Eva Petzenhauser. Das Multitalent aus Niederbayern ist Sängerin, Kabarettistin und Synchronsprecherin. So ist sie Radiohörern als Comedyfigur Tschakeline Nullinger auf Antenne Bayern bekannt. Sie ist als Stimme in diversen Walt Disney-Produktionen zu hören und live macht sie seit April 2017 mit ihrem Kabarettduo Petzenhauser & Wählt die Bühnen Bayerns unsicher. Welche Rolle dabei der Dialekt spielt, was sie von Unterhaltung hält und was das alles mit ABBA und Hape Kerkeling zu tun hat, hören wir im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 79: Bundestagswahlen 2021 und die Rolle der Medien
Andreas Bachmann ist Redaktionsleiter der BR24 Rundschau und damit verantwortlich für die Hauptnachrichtensendung im BR. Vielen ist er aber auch als Wahlberichterstatter und Mann der Hochrechnungen bekannt. Auch dieses Jahr stand Bachmann am Abend der Bundestagswahl im Studio und war damit wie so oft mittendrin in der Wahlberichterstattung. Nachdem Gastgeber Christian Jakubetz bereits kurz vor den Wahlen mit Andreas Bachmann über die Rolle der Medien bei Wahlkämpfen gesprochen hat, blicken die beiden noch einmal zurück. Sie sprechen über Trielle und andere Fernsehformate, über den Umgang der Medien mit den Spitzenkandidaten und über den Einfluss von Journalismus auf Wahlentscheidungen.

Folge 78: Innovation und Digitalisierung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk 
Das Innovationslabor „SWR X Lab" beim Südwestrundfunk entwickelt neue, digitale Produkte und Services, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach vorne katapultieren sollen. Ziel ist es, nutzerzentrierte Formate zu entwickeln und auszuprobieren. Die preisgekrönte Journalistin Vanessa Wormer leitet seit September 2020 das „SWR X Lab“. Mit ihr spricht Christian Jakubetz über Innovationen, neue Formate und die Möglichkeiten der öffentlich-rechtlichen Sender.

Folge 77: Change Management: Veränderungen kommunizieren
In Medienunternehmen und in der Unternehmenskommunikation allgemein kommen zu den traditionellen Ausspielwegen immer mehr digitale Kanäle hinzu. Dabei bedeutet Digitalisierung nicht nur technischen Fortschritt, sondern verlangt tiefgreifenden Wandel. Es müssen neue Prozesse entwickelt werden, bis hin zu einer veränderten Unternehmenskultur. Aber wie gestaltet und begleitet man Veränderungsprozesse? Welche Rolle spielt Kommunikation dabei? Gastgeber Christian Jakubetz diskutiert diese Fragen mit Markus Kaiser, Professor für Praktischen Journalismus, Medieninnovationen und Change Management an der Technischen Hochschule Nürnberg.

Folge 76: Medien im Bundestagswahlkampf
In gut einer Woche findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. Den Wahlkampf kann man klassisch vor Ort beobachten: mit Infoständen und Wahlplakaten. Aber selbstverständlich spielen auch Medien eine wesentliche Rolle. Sei es beim sogenannten Triell im Fernsehen oder in Social Media: den jeweiligen Spitzenkandidaten der Parteien begegnet man auf vielen Kanälen. Jemand, der Wahlkämpfe, Wahlen und politische Prozesse seit vielen Jahren aktiv als Journalist begleitet, ist Andreas Bachmann, ein bekanntes "Fernsehgesicht" in Bayern. Er ist Redaktionsleiter der "Redaktion Rundschau und Landesberichte" im BR-Fernsehen und damit verantwortlich für die Hauptnachrichtensendung im Bayerischen Rundfunk. Mit ihm spricht Gastgeber Christian Jakubetz über Personalisierung des Wahlkampfs, über die mediale Berichterstattung vor Wahlen und die Bedeutung von Umfragen.

Folge 75: New Work und die Zukunft des Newsrooms
Die ersten Newsrooms wurden Mitte der Neunzigerjahre des letzten Jahrhunderts in US-amerikanischen Zeitungsredaktionen eingerichtet. Zunächst wurde darunter ein Großraumbüro verstanden, in dem durch die Zusammenarbeit in einem Raum die Kommunikation verbessert werden sollte. Neue redaktionelle Konzepte des ressort- und medienübergreifenden Planens und Arbeitens in der Redaktion wurden dadurch möglich. Durch die vergangenen Monate im Homeoffice-Modus schien das Konzept des klassischen Newsrooms aber überholt. Doch hat das Konzept tatsächlich ausgedient? Wie können neue Arbeitsabläufe in den Redaktionen aussehen? Was heißt "New Work" im Journalismus? Einer, der es wissen muss, ist Konrad Weber. Er war jahrelang Projektleiter Digitale Strategie beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und hat das SRF News Lab verantwortet. Heute berät er Teams, Organisationen und Unternehmen bei der digitalen Transformation.

Folge 74: Politische Kommunikation im Bundestagswahlkampf
Am 26. September findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. Dabei tritt die amtierende Bundeskanzlerin nicht mehr an. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit dieser Wahl. Weite Teile des Wahlkampfs finden unter den herausfordernden Umständen einer Pandemie statt. Deswegen, aber auch durch die technologische Entwicklung, gibt es viel mehr Wahlkampfkommunikation im Netz. Dabei lauert die Gefahr eines Shitstorms hinter jeder Ecke. Was bedeutet dies für Inhalt und Stil der politischen Wahlkampfkommunikation? Über diese und andere Fragen der Wahlkampfkommunikation spricht Gastgeber Christan Jakubetz mit André Haller, promovierter Kommunikationswissenschaftler, Professor an der Fachhochschule Kufstein/Tirol und Hochschullehrer für Marketing und Kommunikationsmanagement.

Folge 73: Rhetorik, Emotion und Körperhaltung
Wie vermeiden Sie ein "Ähm" in Ihrer Rede? Ilka Groenewold hat dazu Tipps. Sie ist Moderatorin mit langjähriger TV- und Eventerfahrung und coacht nicht nur Medienprofis rhetorisch. Ihr Standpunkt: nicht nur auf den Inhalt kommt es an. Körperhaltung, Gestik, Mimik und ganz besonders Emotionen spielen eine große Rolle. Christian Jakubetz spricht mit ihr über rhetorische Tipps und wie sich jeder rhetorisch verbessern kann.

Folge 72: Willkommen in Entenhausen – Comics und die Sprachkunst von Erika Fuchs
Sie ist die Erfinderin des lautmalerischen Gebrauchs von Verben wie „grübel, grübel – denk, denk“ und von Redewendungen, die unsere Sprache bereicherten: „Dem Ingeniör ist nichts zu schwör.“: Erika Fuchs. Bis Mitte der 1970er Jahre war Erika Fuchs für die Eindeutschung der Donald-Duck-Geschichten verantwortlich. Erika Fuchs beschränkte sich nicht darauf, die Geschichten zu übersetzen. Sie übertrug sehr frei und setzte damit eigene Akzente. Dr. Alexandra Hentschel leitet das Erika-Fuchs-Haus, Deutschlands erstes Comicmuseum. Mit ihr spricht Christian Jakubetz über die Verdienste von Erika Fuchs, über Hintergründe der Geschichten um Donald Duck und über den sogenannten "Erikativ".

Folge 71: Marcus da Gloria Martins – Bayerns Corona-Krisensprecher
Dass Marcus da Gloria Martins mit Ausnahmezuständen zurecht kommt, hat er als Münchner Polizeisprecher bewiesen. Seit etwa einem Jahr ist da Gloria Martins ins Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege abgeordnet, um dort als Kommunikationschef und Sprecher der Taskforce "Corona Pandemie" die Corona-Krisenkommunikation zu koordinieren und zu leiten. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz spricht er über die Herausforderungen dieser Krisenkommunikation, wie man als staatliche Institution Menschen erreicht, wie man mit Querdenkern umgeht und welche Rolle soziale Netzwerke in der staatlichen Kommunikation spielen.

Folge 70: Fünf Jahre nach dem OEZ-Attentat – Kommunikation in einer Ausnahmesituation
Gut fünf Jahre ist es her. Am 22. Juli 2016 erschießt ein junger Mann in München neun Menschen. Weil die Situation unklar war und in den sozialen Netzwerken Gerüchte die Runde machten, kam es damals an verschiedenen Stellen der Stadt zu großer Angst, ja fast Panik. Mittendrin: Marcus da Gloria Martins, damals Sprecher der Münchner Polizei. Seine vorbildliche Krisenkommunikation hat ihn deutschlandweit bekannt gemacht. Unser Gastgeber Christian Jakubetz, damals selbst als Reporter vor Ort, erinnert sich mit Marcus da Gloria Martins an die Ereignisse am Münchner Olympia Einkaufszentrum, wie man in so einer Ausnahmesituation richtig kommuniziert und wie man mit Gerüchten umgeht.

Folge 69: Treffpunkt Messe
Durch Corona befindet sich die Messewirtschaft im völligen Umbruch. Veranstalter wie Aussteller suchen nach neuen, hybriden Lösungen. Doch welchen Stellenwert wird die Messe im „neuen Normal“ überhaupt haben? Was wird vor Ort und was virtuell stattfinden? Welche Strategien gibt es? Dr. Roland Fleck ist Geschäftsführer der Nürnberger Messe. Er spricht mit Gastgeber Christian Jakubetz über die Zukunft von Messeveranstaltungen.

Folge 68: Eine gelungene Talksendung
Talkshows und Talksendungen: ob im Fernsehen oder im Radio, man findet sie auf fast allen Kanälen. Aber was ist eine gelungene Talksendung? Was zeichnet ein gutes Gespräch in den Medien aus und welche Rolle spielt dabei der Moderator? Wie bereitet man sich auf seine Gäste vor und wie wichtig ist Sympathie zum Gast? Wer weiß das besser als Stefan Parrisius? Seit Jahrzehnten moderiert er Talksendungen und interviewt Studiogäste. Aktuell ist er auf Bayern 2 zu hören und mit "Eins zu Eins. Der Talk" sowohl im linearen Hörfunk als auch als Podcast sehr erfolgreich.

Folge 67: Stefan Parrisius – Radiomoderator und Talkexperte
Stefan Parrisius begann seine Hörfunklaufbahn während des Studiums 1985 bei Radio 1, einem der ersten Privatradios in München. Drei Jahre später gehörte er zur Start-Besetzung von Antenne Bayern. Dort moderierte er u. a. 20 Jahre lang neben der Nachmittagssendung “Servus Bayern” vor allem Talk- und Call-In-Sendungen, bis zuletzt auch die samstägliche Sendung “Parrisius”. Seit 2008 gehört er zum Team von “Eins zu Eins. Der Talk” und dem “Tagesgespräch” auf Bayern 2. 2018 war Stefan Parrisius für den deutschen Radiopreis mit einem der drei besten Interviews des Jahres nominiert. Christian Jakubetz erinnert sich mit Stefan Parrisius an die frühen Jahren des privaten Rundfunks, was beim Bayerischen Rundfunk anders ist und wie sich Hörfunk und Radio in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben.

Folge 66: Guter Sportjournalismus 
Die Fußball-Europameisterschaft ist auf der Zielgeraden. Das Endspiel steht vor der Tür. Doch nach diesem Sportgroßereignis folgt trotz Pandemie bereits das nächste: Olympische Spiele in Tokio und 2022 gibt es dann auch schon wieder viel Fußball mit der umstrittenen Weltmeisterschaft in Katar. Der zweite Teil des Gesprächs mit der Fußballreporterlegende Karlheinz Kas dreht sich daher auch um Fragen abseits des Fußballfeldes. Wie geht man als Reporter mit politischen Fragen um? Wie kritisch und persönlich muss man Spieler und Trainer befragen? Und wie hat sich eigentlich die Sprache des Sportjournalismus verändert?

Folge 65: Heute im Stadion
Kultreporter Karlheinz Kas sagt Servus Fußball live im Radio kommentieren ist eine Kunst für sich. Karlheinz Kas hat sie perfektioniert. Vor allem als Live-Kommentator der Bundesliga-Sendung "Heute im Stadion", die seit Jahren ein Millionenpublikum hat. Beim vergangenen Bundesligafinale saß Kas nach über 500 Bundesligaspielen ein letztes Mal am Mikrofon: unverkennbar bayerisch und emotional. Doch wie objektiv soll oder muss ein Fußballreporter sein und wie hat sich die Branche verändert? Diese Fragen beantwortet Karlheinz Kas und verknüpft sie mit Anekdoten aus seinem langen Reporterleben

Folge 64: Die Zukunft des Theaters
Das Theater der griechischen Antike prägt bis heute unsere Kulturgeschichte. Als darstellende Kunstform ist sie wesentlich für unsere Gesellschaft und wird öffentlich gefördert. Aber wie haben die Corona-bedingten Schließungen das Theater beeinflusst? Was ist das eigentlich besondere an Theater? Einer, der es wissen muss, ist Stefan Tilch. Er ist seit August 2002 Intendant des Landestheaters Niederbayern. Stefan Tilch spricht mit Gastgeber Christian Jakubetz über den vermeintlichen Spagat von Hochkultur und Unterhaltung, über das Besondere des Kulturorts "Theater", über den Einfluss der Digitalisierung und welchen Einfluss Biergärten auf das Theater haben.

Folge 63: Ein Blick nach Österreich
Die Medienlandschaft in Österreich unterscheidet sich von der deutschen Medienlandschaft. Unter anderem scheint der hohe Stellenwert von Printmedien bei unseren Nachbarn ungebrochen. Eine feste Größe ist dabei die Tageszeitung KURIER. Marlene Auer ist Chefredakteurin des KURIER-Samstagmagazins "Freizeit" und erklärt, warum Printmedien in Österreich eine andere Bedeutung als hierzulande haben, wie es mit der Digitalisierung bei unseren Nachbarn aussieht und was mit dem Begriff "Markenuniversum" gemeint ist.

Folge 62: Krimiautor, Medienrat und Landtagsabgeordneter
Politische Bildung in Form eines Kriminalromans: funktioniert das? Dr. Gerhard Hopp zeigt, wie es gehen kann. "Die Akte Schleißheim" heißt sein Werk und es entführt uns in die Katakomben des Landtags. Das Besondere daran: der Oberpfälzer Hopp ist selbst Landtagsabgeordneter. Aber nicht nur das. Er ist auch Medienrat und damit in der Medienaufsicht tätig. Die Nähe zu Medien und Medienthemen verwundert nicht. Sein Berufsweg hätte ihn fast selbst in den Journalismus geführt. Ob eigener Podcast oder besondere Social-Media-Aktionen: im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz fordert Hopp auch neue Wege der politischen Kommunikation..

Folge 61:  Sprache im Wandel - Anglizismen, Gendern und Kiezdeutsch
Sprachwandel ist so alt wie die Sprache selbst. Ob Anglizismen oder neuerdings das sogenannte Kiezdeutsch: die deutsche Sprache verändert sich kontinuierlich. Die einen bedauern das sehr, die anderen akzeptieren es als unvermeidbaren Prozess. Auch die aktuelle Diskussion um eine gendergerechte Sprache zeigt, wie sensibel das Thema "Sprache" ist. Daher lohnt ein genauerer Blick auf unser Sprachverhalten. Im Gespräch mit der Inhaberin des Lehrstuhls Fachdidaktik Deutsch an der Universität des Saarlandes und gleichzeitig Leiterin des "Forschungsinstituts Bildung Digital", Prof. Dr. Julia Knopf, geht Christian Jakubetz diesen Themen nach. Dabei werden auch die Podcast-Sprache und das eigene Sprachverhalten unter die Lupe genommen.

Folge 60: Kreativität und Innovation im Journalismus
Neue Ideen sind gefragt. Im Journalismus, aber auch gesamtgesellschaftlich. Dabei ist die Forderung nach mehr Kreativität und Innovation gerade in Zeiten der Digitalisierung nicht neu. Doch was bedeutet das konkret? Entsteht dabei ein nicht erfüllbarer Druck? Was sind tatsächlich kreative und innovative Lösungen für den Journalismus? Gastgeber Christian Jakubetz sucht mit Dirk von Gehlen, dem Innovationschef der Süddeutschen Zeitung, nach Antworten auf diese Fragen.

Folge 59: Memes, Netzkultur und Internetphänomene
Memes sind kleine Medieninhalte, die meist über das Internet verbreitet werden. In der Regel humoristisch, manchmal auch satirisch und gesellschaftskritisch. Seit vielen Jahren sind Memes ein bedeutender Teil der Netzkultur. Diese Kultur im Internet mit ganz eigenen Phänomenen und einer speziellen Diskussionskultur, kennt kaum einer besser als Dirk von Gehlen. Er war Journalist in der Redaktion bei "jetzt", einer Beilage der Süddeutschen Zeitung für ein jugendliches Publikum. Im Jahr 2002 wurde die Papierausgabe eingestellt, das dazugehörige Onlinemagazin "jetzt.de" blieb erhalten, und von Gehlen wurde dessen Redaktionsleiter. Heute leitet von Gehlen die Abteilung Social Media/Innovation bei der Süddeutschen Zeitung und befasst sich in zahlreichen Fachbüchern und Konferenzen mit der digitalen Transformation von Kultur, Gesellschaft und Unternehmen.

Folge 58: Ethik im digitalen Zeitalter
Dauerempörung, Cybermobbing, Hate Speech, Shitstorms, gezielte Desinformation: die kommunikativen Auswüchse im Internet und speziell in den sozialen Netzwerken nehmen scheinbar zu. Politische, juristische und technische Wege diesen negativen Aspekten im Netz zu begegnen sind wichtig. Aber reicht das? Wie sieht es mit der Ethik aus? Brauchen wir für das Netz eine neue Digitalethik? Prof. Dr. Thomas Zeilinger ist der Beauftragte der Evang.-Luth. Kirche in Bayern für Ethik im Dialog mit Technologie und Naturwissenschaft. Mit ihm spricht Christian Jakubetz über grundsätzliche Fragen der Ethik im digitalen Zeitalter, aber auch ein ganz aktuelles Beispiel wird aufgegriffen.

Folge 57: Redaktionsleiter der BR-Rundschau Andreas Bachmann – über Haltung, Meinung und Information
Was ist eine Nachricht? Was ist Meinung im Journalismus? Und wird auch immer unterschieden? Andreas Bachmann kennt die Problematik dieser Fragen. Er ist aktuell Redaktionsleiter der "Redaktion Rundschau und Landesberichte" im BR-Fernsehen und damit verantwortlich für die Hauptnachrichtensendung im BR. In der Vergangenheit war er u. a. Moderator des ARD-Politmagazins "report München" sowie Moderator und Redaktionsleiter des BR-Politikmagazins "Kontrovers" und hat damit als Magazinjournalist auch eine Meinung vertreten. Neben Nachricht und Meinung ist aber heute noch ein weiterer Begriff in aller Munde: Haltung. Brauchen Journalisten Haltung oder verhindert Haltung Objektivität? Über diese grundsätzlichen und manchmal nicht einfachen Fragen des Journalismus diskutiert Andreas Bachmann mit Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 56: Eine Stimme für die Tagesschau und Angelina Jolie
"Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau". Diesen Satz vor der deutschen Hauptnachrichtensendung kennt fast jeder. Doch wer spricht ihn? Wer ist die Stimme hinter diesem Satz? Claudia Urbschat ist die sogenannte "Station Voice" der Tagesschau. Aber nicht nur das! Sie synchronisiert auch Hollywood-Star Angelina Jolie. Bereits seit den 2000er Jahren gehört sie zu den meistbesetzten weiblichen Synchronstimmen Deutschlands. Doch sie ist nicht nur Sprecherin, sondern Synchronschauspielerin. Was das bedeutet, erklärt sie Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 55: Bilder statt Worte – Illustrationen und Graphic Recording
Heike Haas zeichnet live das gesprochene Wort. Sie ist in München geboren und gründete 2014 das waschatelier für Kunst & Kommunikation. Seither verknüpft sie ihre beiden beruflichen Leidenschaften miteinander und ist als Illustratorin und Graphic Recorderin in ganz Deutschland unterwegs. Ihr Spezialgebiet sind Strategiebild und Projektvisualisierung, bei der sie interne Kommunikations- und Strategieprozesse im Big Picture abbildet. Auch als Fachbuchautorin hat sie sich einen Namen gemacht. Ihr jüngstes Buch: “Figuren zeichnen aus der Hüfte” ist 2020 erschienen. Als Vorstandsmitglied der Illustratoren Organisation e. V. engagiert sie sich für mehr Anerkennung ihres Berufsstandes. Warum sie das macht, wie Graphic Recording genau funktioniert und ob jeder zeichnen lernen kann, bespricht sie mit Christian Jakubetz.

Folge 54: Kathie Kleff – Antenne Bayerns bekannte Stimme
Sie gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Radiostimmen Bayerns: Moderatorin, Sprecherin und Sängerin Kathie Kleff. Sie startete 1995 mit einem Volontariat bei ANTENNE BAYERN und etablierte sich schnell neben Moderatoren wie Wolfgang Leikermoser beim landesweiten Sender. Unterbrochen nur durch einen kurzen Ausflug zu einem anderen Sender, moderiert und singt sie sich seither in die Herzen von Millionen Menschen im Freistaat. Denn neben dem Radio gehört ihre Leidenschaft als Frontfrau der ANTENNE BAYERN-Band auch der Musik. Über diese musikalische Leidenschaft, über das Radio von heute und ihr Podcast-Projekt spricht sie mit Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 53: Krisenkommunikation in Corona-Zeiten
Seit einem Jahr gibt es den Podcast „Satzzeichen“. Genauer gesagt am 10. April 2020, sprach Gastgeber Christian Jakubetz in der ersten Episode von Satzzeichen über Krisenkommunikation in Corona-Zeiten. Zu Gast war damals André Haller, promovierter Kommunikationswissenschaftler, Professor an der Fachhochschule Kufstein Tirol und Hochschullehrer für Marketing und Kommunikationsmanagement. Und genau wie vor einem Jahr, erklärt Haller auch in dieser Folge von Satzzeichen die Bedeutung von Krisenkommunikation. Denn bis heute begleitet uns das Thema Corona und dominiert unser Leben und damit die öffentliche Kommunikation. Es wird über Lockdowns, über Test- und Impfstrategien informiert, diskutiert und gestritten. Aber was wurde im vergangenen Jahr in der Krisenkommunikation gut gemacht und welche Fehler wiederholen sich? Zeit für eine kurze Zwischenbilanz.

Folge 52: Radio Arabella – Münchens erfolgreicher Regionalsender
Radio Arabella ist der Name regionaler Rundfunksender in Deutschland und Österreich. Unter den Münchner Lokalsendern ist er eine feste Größe und gehört zu den Marktführern. Als Privatsender finanziert sich Radio Arabella ausschließlich über Werbeeinnahmen. Aber wie begegnet man der vielfältigen Konkurrenz? Was bedeuten Musikstreamingdienste für das klassische Radio und wie ist das mit dem Podcastboom? Till Coenen ist Geschäftsführer bei Radio Arabella und spricht mit Gastgeber Christian Jakubetz über diese Fragen, über die Finanzierung eines Privatsenders, veränderte Ausspielwege und den ganz aktuellen praktischen Fragen: Wie geht eine Redaktion mit der Corona-Situation um? Wer ist im Studio und wer zu Hause?

Folge 51: Bayern 2 – Entdeckerfreude als Markenkern
"Unser Markenkern ist die Entdeckerfreude!" sagt Stefan Maier. Er verantwortet seit 2016 als Leiter des "BR-Programmbereichs Bayern 2" ein kultur- und informationsorientiertes Hörfunkprogramm mit einem breiten Musikspektrum in verschiedenen Sparten. Zu den Markenzeichen der Kulturwelle gehören die Sendungen “radioWelt”, “Notizbuch”, “Tagesgespräch”, “Eins zu Eins – Der Talk”, “Nahaufnahme” und “Zündfunk”. Neben einer Tagesreichweite von 4,8 Prozent Marktanteil und durchschnittlich 590.000 Hörerinnen und Hörern täglich (media analyse Audio 2020 II) erreicht Bayern 2 inzwischen mit neuen Formaten wie Podcasts auch neue Zielgruppen. Wie das genau aussieht, welche Zukunft lineares Radio hat und wie das damals mit Gottschalk und Jauch beim BR war, erzählt Stefan Maier Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 50:  Markus Ferber - Im Gespräch über politische Kommunikation
Markus Ferber ist Vorsitzender der Hanns‑Seidel‑Stiftung und seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments. Aber wie kommuniziert ein Europaabgeordneter mit seinen Wählern in der Corona‑Zeit? Was bleibt vom Digitalisierungsschub nach Corona? Wie nutzt man soziale Netzwerke in der politischen Kommunikation jetzt und in Zukunft? Was kann und muss man gegen Hate Speech im Netz tun? In der Jubiläumsepisode von Satzzeichen spricht Markus Ferber mit Gastgeber Christian Jakubetz über diese Themen und gibt persönliche Einblicke in sein Kommunikationsverhalten: wie er zum Beispiel Facebook und Twitter in seine Arbeit einbindet und was er von TikTok hält.

Folge 49: Vom Boulevard zur Stadtzeitung
Sebastian Arbinger ist Chefredakteur der tz. Die tz ist eine Münchner Zeitung und gehört zur Mediengruppe Münchner Merkur/tz des westfälischen Verlegers Dirk Ippen. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist München und die angrenzenden Teile Oberbayerns. Die tz wurde 1968 gegründet und ursprünglich als „Bayerns flotte Zeitung“ beworben. Sie stand lange Zeit in Konkurrenz zur Abendzeitung, dem Boulevardblatt aus dem Süddeutschen Verlag. Doch Sebastian Arbinger will das Blatt heute anders positionieren: weg vom Boulevard, hin zur modernen Stadtzeitung. Was das konkret bedeutet, erläutert er im Gespräch mit Christian Jakubetz.

Folge 48: Medienarbeit eines professionellen Eishockeyvereins
Sportjournalismus in Deutschland wird von Fußball dominiert. Dabei gibt es viele andere Sportarten, die Rasanz und Spannung versprechen. Diese finden aber oft nur im Pay-TV oder in Spartensendern statt. Ein Beispiel: Eishockey und dies trotz zuletzt großer Erfolge bei den Olympischen Winterspielen. Dabei gibt es gerade in Bayern viele Traditionsvereine in dieser Sportart. Warum Fußball so dominiert, was das mit der Schule zu tun hat und wie professionelle Kommunikations- und Medienarbeit eines Eishockeyvereins aussieht, erzählt Claudius Rehbein, Direktor Marketing und Kommunikation des ERC Ingolstadt. Ein Verein, der seit 2002 in der Deutschen Eishockey Liga spielt und 2014 seinen größten Erfolg mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft feierte.

Folge 47: Kultur und Persönlichkeit
Martina Mattick ist seit 1993 beim ZDF. Als Kulturredakteurin war sie lange Zeit verantwortlich für Liveübertragungen von Kulturveranstaltungen sowie für nationale und internationale Aufzeichnungen im Gala-, Opern- und Konzertbereich. Seit 2015 ist sie schwerpunktmäßig als Redakteurin und Autorin für die "Kulturzeit" auf 3sat im Einsatz. Ihr Herz gehört ganz der Kultur und ein Leben ohne Kultur möchte sie sich erst gar nicht vorstellen. Als TV-Journalistin hat sie viele profilierte Persönlichkeiten aus Kultur und Gesellschaft getroffen. Diese Erfahrungen gibt Martina Mattick in Seminaren und Coachings weiter. Über Kultur in den Medien und was das mit Persönlichkeitstraining zu tun hat, spricht sie mit Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 46: Bauchredner Sebastian Reich und Amanda
Regelmäßige "Fastnacht in Franken"-Zuschauer kennen und schätzen Bauchredner Sebastian Reich und seine Nilpferddame Amanda schon seit Jahren. Nun ist die "närrische Zeit" vorbei und die Kultsendung in Veitshöchheim war in diesem Jahr ganz anders. Aber auch auf den Kabarett-Bühnen in ganz Deutschland ist der gebürtige Unterfranke Reich ein gefragter Gast. Die Corona-Zeit hat ihm, wie anderen Künstlern auch, vor allem wirtschaftlich zugesetzt. Doch hängen lassen wollte sich der gelernte Bäcker und Konditor nicht. Christian Jakubetz spricht mit ihm über Amanda, Online-Auftritte und wie er die aktuelle Situation kreativ nutzt. Das Video zum Gespräch hier: https://youtu.be/M5k4XnJME4I

Folge 45: Neuer digitaler Lokaljournalismus
Bekannt wurde Ralf Heimann durch drei Bestseller-Bücher mit Stilblüten und lustigen Fehltritten aus deutschsprachigen (Lokal-)Zeitungen, die er zusammen mit Jörg Homering-Elsner, dem Betreiber der Facebook-Seite "Perlen des Lokaljournalismus", veröffentlicht hat. Heimann kommt ursprünglich selbst aus dem Lokaljournalismus, hat aber zwischenzeitlich unter anderem für den Stern, Spiegel Online und das SZ-Magazin geschrieben. Seit 2020 ist er wieder in den Lokaljournalismus zurückgekehrt. Das medium Magazin für Journalisten wählte ihn 2020 in der Kategorie "Chefredakteur regional" sofort auf den dritten Platz. Christian Jakubetz spricht mit ihm über sein neues digitales lokaljournalistisches Projekt und über die Zukunft eines guten Lokaljournalismus.

Folge 44: Personal Branding – Influencer Marketing – Thought Leadership 
Wer erfolgreich sein will, muss an seiner persönlichen Marke arbeiten – vor allem an seinem digitalen Alter Ego. Viele meist englische Begriffe schwirren in diesem Zusammenhang durch die Tagespresse und Karrierefibeln. Aber was heißt Personal Branding? Was ist eigentlich ein Influencer und ist ein Thought Leader mehr als ein Experte? Die Kommunikationsstrategin Christina Richter erklärt im Gespräch mit Christian Jakubetz die Begriffe und gibt Tipps zur persönlichen Markenbildung!

Folge 43: Podcasts, Audio und der Hype um Clubhouse 
Hören ist "in"! Aber Podcast oder Radio? Oder beides? Und was hat das mit dem neuen Social-Media-Hype namens "Clubhouse" zu tun? Diese und andere Fragen klärt Christian Jakubetz mit Christian Bollert. Bollert wurde 2012 mit dem Deutschen Radiopreis, Kategorie "Beste Innovation" ausgezeichnet. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer von detektor.fm, ein deutschsprachiges Internetradio und ein Podcastlabel mit Sitz in Leipzig.

Folge 42: Weniger ist oft mehr – Medien und Corona
Wie viel Berichterstattung über Corona brauchen wir? Und welche Informationen darüber brauchen wir? Wäre weniger manchmal mehr? Und wie sieht es generell mit der Themenvielfalt im Journalismus aus? Prof. Dr. Stephan Ruß-Mohl war lange Jahre Publizistik-Professor an der FU Berlin und lehrt heute in Lugano in der Schweiz. Von ihm stammen Bücher zum Wissenschaftsjournalismus und zur Einführung in den Journalismus. Er schreibt journalistisch für viele große Tageszeitungen, vor allen Dingen aber für die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Mit ihm spricht Christian Jakubetz über die Berichterstattung des vergangenen Jahres.

Folge 41: Politischer Journalismus gestern und heute
Er ist ein bekanntes Gesicht auf dem TV-Bildschirm. Seine Stimme klingt vertraut. Seit 1980 ist Ekkehard Mayr-Bülow als Journalist, Reporter, später leitender Redakteur im Bereich Politik und Wirtschaft aktiv. Derzeit ist Mayr-Bülow landespolitischer Korrespondent für SAT.1 Bayern. Mit seiner langjährigen Erfahrung analysiert Mayr-Bülow im Gespräch mit Christian Jakubetz die Veränderungen im TV-Journalismus und speziell im politischen Journalismus.

Folge 40: Zwischen Oscarauszeichnung und ARTE 
Sie wohnt in Gmund am Tegernsee und darf sich seit 2015 Oscar-Preisträgerin nennen. Vor knapp 6 Jahren ging der Preis für den besten Dokumentarfilm an das Team, das den Film „Citizenfour“ gemacht hat. Der Film behandelt den US-amerikanischen Whistleblower Edward Snowden. Sonja Scheider betreute den Film federführend seitens des co-produzierenden Bayerischen Rundfunks. Heute leitet sie die Redaktion des deutsch-französischen Senders ARTE beim BR. Mit Christian Jakubetz spricht Sonja Scheider über Qualität im Fernsehen, über Dokumentarfilme und über ihre Erlebnisse bei der Oscar-Verleihung in Hollywood.

Folge 39: Satzzeichen - der Jahresrückblick 2020
In den bisherigen 38 Episoden von Satzzeichen gab es zahlreiche Gäste aus der Medien- und Kommunikationsbranche. Gastgeber Christian Jakubetz erinnert sich mit Karl Heinz Keil von der Hanns-Seidel-Stiftung an die Podcast-Themen des Jahres 2020, an spannende Gäste und an einige Anekdoten bei der Produktion.

Folge 38: Weihnachtsüberraschung: Medienerinnerungen
Alles anders - so war 2020. Und auch die Weihnachtsausgabe von Satzzeichen klingt ein wenig anders. In dieser Episode begeben wir uns auf eine kleine "Medien-Zeitreise" mit einem Überraschungsgast. Den Gast kennen zumindest die regelmäßigen Hörer von Satzzeichen gut. Hören Sie, was er früher gelesen, gehört und gesehen hat. Vielleicht erinnern Sie sich dann an Ihre eigenen ersten Begegnungen mit Büchern, Schallplatten, Fernsehsendungen und dem Internet?

Folge 37: Politische Kommunikation und Rockmusik
Promovierter Soziologe, Mitarbeiter bei einem CSU-Abgeordneten, Innovationsberater und bekennender Heavy-Metal-Fan. Das ist das ungewöhnliche Profil von Dr. Rainer Sontheimer. Wie für den Rocksoziologen - so bezeichnet sich Sontheimer selbst - authentische politische Kommunikation funktioniert und was das mit Heavy Metal und Rockmusik zu tun hat, erklärt er Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 36: Public Relations oder Journalismus?
Public Relations und Journalismus haben gemeinsam, dass beide mit der Sprache arbeiten. Der große Unterschied ist, dass PR keine unabhängige Berichterstattung ist. Journalisten müssen hingegen objektiv berichten und alle Seiten betrachten. Manche Journalisten stehen der PR bzw. Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und Organisationen kritisch gegenüber und setzen sie mit Werbung gleich. Trotzdem ist das Berufsfeld PR/Öffentlichkeitsarbeit sehr beliebt bei jungen Journalisten. Über ein durchaus schwieriges Verhältnis, spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit Prof. Dr. Julia Schössler, geschäftsführende Gesellschafterin der PR- und Marketing-Agentur schoesslers, die nationale und internationale Kunden aus der Digitalwirtschaft berät.

Folge 35: Was Künstliche Intelligenz kann – und was nicht
Jörg Müller-Lietzkow ist Präsident der HafenCity Universität Hamburg und Professor für Ökonomie und Digitalisierung. Als Sprecher von #cnetz e.V. ist er zudem Sprecher eines digitalen „Think Tanks“, welcher sowohl aktuelle Themen aufgreift, als auch innovativ neue Ideen positioniert. Dies führte ihn auch als Sachverständigen in die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Künstliche Intelligenz" – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“. Aber was ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Was kann sie und was nicht? Wo sind technische Grenzen? Welche ethischen und rechtlichen Herausforderungen gibt es für Politik und Gesellschaft? Darüber spricht Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow mit Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 34: Digitale Kommunikation im Wandel
Magdalena Rogl ist ein bekanntes Gesicht in der Tech-Branche. Mit gerade einmal 30 Jahren wurde sie zum „Head of Digital Channels“ bei Microsoft Deutschland. Im weltweit größten Software-Unternehmen ist dezentrales Arbeiten und digitale Kommunikation schon lange in den Alltag integriert. Trotzdem hat sich in diesen Bereichen auch für Magdalena Rogl in diesem Jahr etwas verändert. Welche Chancen Sie durch die zunehmende digitale Kommunikation sieht, aber auch wo die Grenzen sind, darüber spricht Sie in dieser Episode mit Gastgeber Christian Jakubetz.

Folge 33: Datenschutz und Privatsphäre im Netz
Amazon, Facebook, Google und Co. sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie bieten Komfort und Annehmlichkeiten. Gerade in diesen Zeiten, da  digitale Kanäle noch mehr genutzt werden. Aber so sehr uns diese Internetgiganten das Leben auch erleichtern, nicht jeder möchte alles über sich preisgeben. Wie sieht es also mit dem Schutz unserer Privatsphäre aus? Was können wir als Verbraucher zum Schutz unserer Daten tun?  Christian Jakubetz spricht darüber mit Christan Bennefeld, der sich nach verschiedenen leitenden Positionen bei internationalen Softwarehäusern, seit 2014 mit der Gründung der eBlocker GmbH komplett dem Schutz der Privatsphäre verschrieben hat. 

Folge 32: Das Medienhaus der Bundeswehr 
Der Spielfilm "Good morning, Vietnam" zeigt den Schauspieler Robin Williams als Radiomoderator im Vietnamkrieg. Dabei ist AFN, der Radiosender der US Army für den er im Film arbeitet, keine Fiktion, sondern Realität. Aber auch in Deutschland gibt es mit Radio Andernach einen Soldatensender. Und nicht nur das. Kommunikationsprofis des Zentrums für Operative Kommunikation unterstützen die eigenen Streitkräfte in den verschiedenen Einsatzgebieten mit Print-, Audio-, Video- und weiteren Medienprodukten. Der Kommandeur des Zentrums, Oberst Dr. Stefan Gruhl, beschreibt seine Truppe mit den Worten: "ein Umfrageinstitut, eine Werbeagentur und ein Medienhaus unter einem Dach." Christian Jakubetz spricht mit ihm über diese Kommunikationsarbeit der Bundeswehr und über Journalisten, die ihren Wehrdienst bei Radio Andernach geleistet haben. Im Gespräch wird auch deutlich, wie Social Media das Aufgabengebiet verändert und was interkulturelle Kommunikationsberatung im Einsatz bedeutet.

Folge 31: Der Kolumnist Jan Fleischhauer - Mainstream oder Provokation? 
Er provoziert und polarisiert, sagen seine Kritiker. Dabei sieht er sich selbst in der Mitte der Gesellschaft, was nicht heißt, dass er kontroversen Diskussionen aus dem Wege geht. Seine Kolumne trägt den Namen "Der schwarze Kanal". "Kalt" lässt er damit die wenigsten: der in Hamburg geborene und bei München lebende Jan Fleischhauer. Er ist Journalist, Kolumnist und Autor. 20 Jahre lang war er für den Spiegel tätig, seit August 2019 arbeitet er für den Focus. Christian Jakubetz spricht mit Fleischhauer über die Kunst der Kolumne, über Emotionen im Journalismus und sein neuestes Buch "How dare you!".

Folge 30: US-Wahlen 2020 – Trump oder Biden?
Trump oder Biden? Wer wird nächster US-Präsident? Am 3. November gehen die US-Amerikaner zur Wahlurne und entscheiden über diese Frage. Dabei scheint das Land gespalten wie selten zuvor und das vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, einem globalen Ausnahmezustand. Wie lief in diesen Zeiten der Wahlkampf in den USA? Welche Rolle spielen Medien für die Wahlentscheidung? Wie ist das Verhältnis der US-Amerikaner zu Medien überhaupt? In der 30. Episode von Satzzeichen spricht Christian Jakubetz erstmals mit zwei Gästen. Er blickt mit dem langjährigen ARD-Auslandskorrespondenten in den USA, Andreas Horchler sowie mit Dr. Hendrik Michael, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Bamberg, auf die amerikanische Medienlandschaft, auf Social Media und auf persönliche Erlebnisse eines deutschen Journalisten in den USA.

Folge 29: Digitale Trends 2020 und 2021
Videokonferenzen und Online-Seminare gehören seit Monaten zum Alltag. Wer hätte das noch vor einem Jahr gedacht? Corona hat die Welt verändert, das Arbeitsleben, den Journalismus. Aber wie geht es weiter mit Digitalisierung, Medien und Kommunikation? Marco Maas ist einer der ersten deutschen Datenjournalisten, dazu Medienberater und Trainer. Viele seiner Projekte sind preisgekrönt, seine Agentur hat mehrere Grimme-Preise und Lead-Awards gewonnen. Maas taucht mehrfach in der Top-10-Liste der Journalisten des Jahres in der Kategorie „Entrepreneur“ auf. Er beschäftigt sich intensiv mit Innovationsprozessen. Grund genug für Gastgeber Christian Jakubetz, mit ihm über das was sich 2020 im Arbeitsleben und im Journalismus geändert hat und was sich 2021 vielleicht noch ändern könnte, zu sprechen.

Folge 28: Faszination digitale Spiele 
Angry Birds, Clash of Clans oder World of Warcraft: Computer-, Online- und Videospiele gehören längst zum medialen Kulturgut unserer Gesellschaft. In Coronazeiten hat die Branche noch einmal an Bedeutung gewonnen. Dabei sind "Games" weit mehr als nur ein Zeitvertreib. Spielerisch lernen gehört zum Alltag vieler Unternehmen und Institutionen. Über diese und andere gesellschaftliche Aspekte, spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit Hendrik Lesser, Geschäftsführer von remote control productions, einem in München ansässigen aber international agierenden Produktionshaus für Unterhaltungssoftware.

Folge 27: Deutsch-deutsche Geschichte im Dokumentarfilm 
Wir feiern in diesem Jahr 30 Jahre Deutsche Einheit. Die aktuelle Folge von Satzzeichen greift dieses Thema aus der Sicht von Anke Ertner auf, einer Regisseurin und Produzentin, die im Osten Deutschlands aufgewachsen ist. Christian Jakubetz diskutiert mit ihr das "Ost-West-Thema", deutschdeutsche Geschichte aus der Sicht einer Medienmacherin und ihr aktuelles Dokumentarfilmprojekt, bei dem auch der weltberühmte Autor John le Carré eine Rolle spielt.

Folge 26: Werner Schmidbauer - preisgekrönter Moderator und Musiker (Teil 2)  
Seit 2003 moderiert Werner Schmidbauer die Reihe "Gipfeltreffen" im Bayerischen Fernsehen, bei der er mit einem Gesprächspartner nicht im Studio sitzt, sondern eine Bergwanderung unternimmt. Für den 3. Oktober 2020 ist die Ausstrahlung der 100. Episode geplant. Sie soll um 19:00 Uhr ausgestrahlt werden und ist 60 Minuten lang. Sie enthält auch einen Rückblick auf vergangene Folgen der Reihe. Aber nicht nur in "Gipfeltreffen" unterscheidet sich Werner Schmidbauer von anderen Gastgebern und Talk-Moderatoren. Werner Schmidbauer und Christian Jakubetz sprechen über das Erfolgsgeheimnis guter Interviews und TV-Gespräche, über vermeintlich schwierige Gäste und wen Werner Schmidbauer gern in seiner Sendung hätte.

Folge 25: Werner Schmidbauer - preisgekrönter Moderator und Musiker (Teil 1)  
Vor kurzem wurde Werner Schmidbauer mit der „Bairischen Sprachwurzel" ausgezeichnet. Der Preis wird jedes Jahr an Persönlichkeiten vergeben, die in der Öffentlichkeit konsequent bairischen Dialekt verwenden. Bereits in den Achtzigern hat Werner Schmidbauer den Adolf-Grimme-Preis für die Live-Talkshow „Live aus dem Alabama“ bekommen. Verschiedene eigene Talkshows im BR folgten. Seit 2003 moderiert Schmidbauer die außergewöhnliche Reihe „Gipfeltreffen" im Bayerischen Fernsehen, bei der er mit einem Gesprächspartner nicht im Studio sitzt, sondern eine Bergwanderung unternimmt. Nicht nur durch diese Kulisse unterscheidet sich Werner Schmidbauer von anderen Gastgebern und Talk-Moderatoren. Im Gespräch mit Christian Jakubetz verrät er, wie er die deutsche Talkshow-Landschaft einschätzt, welches Format ihn noch reizen könnte und was seine wahre Leidenschaft ist.

Folge 24: Zum Bundesliga-Start - Gespräch mit dem KICKER-Chefredakteur
Der KICKER ist DAS Fußball-Fachblatt Deutschlands. Anlässlich des Starts der Fußball-Bundesliga sprach Gastgeber Christian Jakubetz mit Jörg Jakob, dem Chefredakteur des KICKER. Jakob verrät nicht nur seinen Bundesliga-Meisterschaftstipp und den eigenen Lieblingsverein. Das Gespräch dreht sich auch um Kommerzialisierung und die Bedeutung von Geld im Fußball-Geschäft und um das Verhältnis von Nationalmannschaft und Vereinsfußball. Ein vermeintliches mediales Überangebot von Spielen und die inzwischen vielen Fußball-Streamingangebote, sind ebenfalls Themen dieser Folge.

Folge 23: 100 Jahre KICKER - Sportjournalismus im Wandel 
Seit 100 Jahren prägt der KICKER die deutschsprachige Fußballlandschaft. 1920 gegründet, versteht sich der KICKER als Fachblatt und kein Lifestyle-Magazin. Trotzdem sind 100 Jahre KICKER nicht nur ein wesentliches Stück Fußballgeschichte, sondern dokumentieren Sportjournalismus im Medienwandel. Jörg Jakob ist Chefredakteur des KICKER. Er sprach mit Christian Jakubetz über die kulturelle Bedeutung des Fußballs, über Digitalisierung in der Redaktion und wir erfahren mit welchem Trainer man früher Karten spielen konnte.

Folge 22: Chefredakteur der Tagesschau - Teil 2 
"Die Nachricht ist der Star!" sagt Marcus Bornheim, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell, der ARD-Gemeinschaftsredaktion für Tagesschau und Tagesthemen in Hamburg. Im zweiten Teil des Gesprächs mit Christian Jakubetz spricht er über die Vergangenheit und Gegenwart des deutschen Nachrichtenflaggschiffs "Tagesschau" und wie er in Zukunft die "Menschen zu Augenzeugen" machen will!

Folge 21: Chefredakteur der Tagesschau - Teil 1 
Die Tagesschau gilt als Nachrichtenflaggschiff in der deutschen Medienlandschaft. Marcus Bornheim ist seit Oktober 2019 Erster Chefredakteur von ARD-aktuell, der ARD-Gemeinschaftsredaktion für Tagesschau und Tagesthemen in Hamburg. Im Gespräch mit Christian Jakubetz gibt er exklusiv Einblicke in die Arbeitsweise der Redaktion. Er erklärt, welche Relevanzkriterien für ihn gelten. Aber auch eine aktuelle Fehleinschätzung von ARD-aktuell wird nicht verschwiegen.

Folge 20: Roboterjournalismus und automatisierte Kommunikation 
Wer hat es geschrieben - Mensch oder Maschine? Diese Frage wird man sich bei Texten zukünftig immer häufiger stellen. Inzwischen verfassen Algorithmen Börsennachrichten oder Sportnachrichten. Der sogenannte Roboterjournalismus ist in der Realität angekommen. Aber profitiert der Journalismus von der Arbeitserleichterung oder stehen die Journalisten schon bald auf der Straße? Was ist mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz zukünftig in diesem Bereich möglich und wollen wir das als Leser überhaupt? Darüber spricht Christian Jakubetz mit dem Medien-, Digital- und Change-Management-Experten Prof. Markus Kaiser von der TH Nürnberg.

Folge 19: Die Zukunft von Lokal- und Regionalzeitungen
Das Zeitungssterben der letzten Jahre traf vor allem zahlreiche Lokalredaktionen. Doch inzwischen setzen Verlage dem negativen Trend einiges entgegen: sei es durch die Digitalisierung oder durch einen neuen inhaltlicher Fokus. Doch wie sehen Gegenwart und Zukunft von Lokal- und Regionalzeitungen tatsächlich aus? Darüber spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit Yannick Dillinger, dem stellvertretenden Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen. Die Augsburger Allgemeine ist eine der größten bayerischen Abonnement-Zeitungen.

Folge 18: Wie Verschwörungsmythen entstehen
Die Corona-Krise hat nicht nur politische Diskussionen entfacht, sondern auch sogenannten Verschwörungstheorien und -mythen große Aufmerksamkeit ermöglicht, zuletzt in Berlin. Doch was sind eigentlich Verschwörungstheorien? Wie begegnet man Ihnen und was kann man tun, sie erst gar nicht entstehen zu lassen? Darüber spricht Christian Jakubetz mit dem Kommunikationswissenschaftler Dr. André Haller von der FH Kufstein Tirol

Folge 17: Floskeln und Framing
Floskelwolke ist ein 2014 gegründetes Webprojekt, das Floskeln, Phrasen und Formulierungen in deutschsprachigen Nachrichtentexten kritisiert und ihre Häufigkeit in Medien täglich analysiert. 2015 war das Projekt für den Grimme Online Award in der Kategorie „Wissen und Bildung“ nominiert. 2016 erschien dazu auch das passendes Sachbuch ""Ihr Anliegen ist uns wichtig!": So lügt man mit Sprache" Udo Stiehl ist einer der beiden Initiatoren und Autoren von Floskelwolke. Er spricht mit Christian Jakubetz über Floskeln, aber auch über das Sprachphänomen "Framing". Framing in der Kommunikation bedeutet, dass unterschiedliche Formulierungen mit gleichem Inhalt, verschiedene Auswirkungen auf das Verhalten des Empfängers haben können. 

Folge 16: Jung - weiblich - digital 
"Ich liebe es Geschichten zu erzählen!" Das macht die junge Journalistin Anja Pross auf Social Media-Kanälen, am liebsten auf Instagram. Sie arbeitet unter anderem für PULS, das junge Programm des Bayerischen Rundfunks und engagiert sich für die Nachwuchsjournalisten in Bayern. Im Gespräch.

Folge 15: Die Zukunft des linearen Fernsehens 
Wie sieht es mit der Zukunft des linearen Fernsehens angesichts der großen Konkurrenz von Netflix und Co. aus? Der BR-Moderator Stefan Scheider beschreibt in dieser Episode von Satzzeichen, wie die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem digitalen Wandel umgehen und ob man ein "jüngeres Programm" braucht.

Folge 14: Nachrichten in den öffentlich-rechtlichen Sendern
Der Journalist Stefan Scheider ist Moderator beim Bayerischen Fernsehen. Er moderiert unter anderem seit 1999 die Hauptausgabe der Rundschau und den ARD-Brennpunkt. Als sogenannter "Anchorman" ist er also Gesicht und Stimme von Nachrichtensendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz sieht er die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Sender längst nicht so pessimistisch wie manche Kritiker. Er spricht über die Bedeutung seriöser Nachrichten und ob man Kritiker des etablierten
Mediensystems zurückholen kann.

Folge 13: Journalistische Eindrücke aus Asien
Philipp Abresch hat viele Jahre als ARD-Korrespondent in Tokio und Singapur gearbeitet und aus den Staaten Südostasiens berichtet. Heute ist er Redakteur beim Weltspiegel. Er erzählt in dieser Episode von Satzzeichen vom pulsierenden Leben in Asien, von schnellem Internet selbst in abgelegenen Gegenden, vom Traum Korrespondent zu werden und was ihn an der journalistischen Arbeit im Ausland fasziniert.

Folge 12: Gut Reden und Kommunizieren
Überzeugend argumentieren, anschaulich präsentieren. Das können die anderen, aber wir nicht? Falsch! Jeder kann gut reden lernen, wenn er die Grundlagen kennt und vor allen Dingen übt. Der Rhetorik-Trainer und langjährige Hörfunkjournalist Winfried Bürzle gibt in dieser Episode Tipps für eine gelingende Kommunikation. Er weist auf Fallstricke hin und erzählt, welchen Politiker er gern gecoacht hätte.

Folge 11: Korrespondent in Silicon-Valley
Marcus Schuler, Auslandskorrespondent des Bayerischen Rundfunks im ARD-Hörfunkstudio Los Angeles mit Sitz im Silicon Valley erklärt die Arbeit eines Auslandskorrespondenten und warum ein Journalist heute TV, Radio und Internet beherrschen sollte. Im Gespräch mit Christian Jakubetz erfährt man etwas über den Stellenwert von "digitalen Kanälen" in den USA und von der Faszination "Silicon Valley.

Folge 10: Trump, Twitter und die Verantwortung von Donalds Trump
US-Präsident Donald Trump nutzt intensiv Social Media. Insbesondere Twitter gilt als sein Lieblingsmedium. Doch seit einiger Zeit sind er und das Unternehmen auf Konfrontationskurs. Warum das so ist und welchen Einfluss diese Form der Kommunikation generell auf Politik und Gesellschaft in den USA hat, ist Thema dieser Episode von Satzzeichen. Marcus Schuler, Auslandskorrespondent des Bayerischen Rundfunks im ARD-Hörfunkstudio Los Angeles mit Sitz im Silicon Valley spricht mit Gastgeber Christian Jakubetz auch über den Stellenwert von "freedom of speech" und klärt welche Rolle klassische Medien heute in den USA spielen.

Folge 9: Streaming-Boom dank Corona-Stillstand
Streaming-Boom dank Corona-Stillstand? Netflix, Amazon und Co. profitierten in den vergangenen Monaten davon, dass zahlreiche Menschen
weltweit zuhause geblieben sind und Medien konsumiert haben. Aber auch ohne Corona geht der Trend schon länger weg vom sogenannten
linearen Fernsehen hin zu Video-on-demand. Viele insbesondere junge Menschen wollen Ihre Lieblingsserie dann sehen, wenn sie Lust dazu haben und am besten mehrere Episoden am Stück. Was das bedeutet und wie sich der Markt entwickeln könnte: darüber spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit Karl Heinz Keil, Medienreferent der Hanns-Seidel-Stiftung.

Folge 8: Über Streit, Meinungen und Populismus
Die aktuelle Corona-Krise bringt viele Informationen, viele Meinungen, aber auch viel Streit hervor. Wird dies zu einer neuen Trennlinie in der Gesellschaft führen? Christian Jakubetz spricht in dieser Episode von Satzzeichen mit einem, der von Berufs wegen mit Meinung und Streit befasst ist: Jochen Bittner ist Journalist, Publizist und "Ressortleiter Streit" bei der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Folge 7: Voll auf die Ohren! Teil 2: How to Podcast - über die richtie Technik, Stimme und mehr
Im zweiten Gesprächsteil von "Voll auf die Ohren!" gibt es praktische Tipps zur Umsetzung eines Podcasts. Konzept, Technik, Stimme: all das muss stimmen. Gastgeber Christian Jakubetz begrüßt dazu erneut die Radiojournalistin, Moderatorin und Podcasterin Marion Kuchenny.

Folge 6: Voll auf die Ohren! Teil 1: Über den Erfolg von Padcasts
Das Radio lebt! Hören ist "in"! Dabei galten Audioformate zeitweilig nicht mehr als modern. Bewegtbild, sprich Video, schien das alleinige Medium der Zukunft. Dabei entstehen gerade viele neue Hörformate, allen voran Podcasts. Über das Erfolgsrezept von Radio und Podcasts, spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit der Radiojournalistin, Moderatorin und Podcasterin Marion Kuchenny.

Folge 5: Zahlen, Daten, Statistiken: eine journalistisce Herausforderung
Kann man mit Statistiken lügen? Eine irritierende Frage. Denn Zahlen und Statistiken haben den Anschein der Objektivität. Gerade in Zeiten von Corona wird viel mit mathematischen Modellen gearbeitet, mit Begriffen wie Reproduktionsrate und Fallzahlen argumentiert. Doch was besagen diese teilweise grafisch aufbereiteten Informationen und was ist guter Datenjournalismus? Reichen die reinen Zahlen oder muss ein Journalist diese notwendigerweise einordnen? Christian Jakubetz stellt diese und andere Fragen Markus Kaiser, Journalismus-Professor an der TH Nürnberg.

Folge 4: Sportjournalismus im Ausnahmezustand
Irgendetwas von früher! Nach diesem Motto verfahren gerade Sender wie Sky oder DAZN. Sportjournalismus lebt wie kaum ein anderes Ressort vom Live-Event. Aber was soll man übertragen, wenn es kein Live-Event gibt? Nicht nur die Branchengrößen leiden in Zeiten von Corona. Denn was macht eigentlich aktuell ein Sportjournalist einer Lokalzeitung? Über diese Herausforderungen, über Zukunftsperspektiven und mögliche Chancen für den Sportjournalismus spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit Markus Kaiser, Professor für Praktischen Journalismus an der TH Nürnberg.

Folge 3: Corona und der Digitalisierungsschub
Ob Webinare oder Videokonferenzen: Das Arbeitsleben spielt sich zur Zeit in vielen Bereichen nur virtuell ab. Aber ist das nur Hype, pure Notwendigkeit oder wird es nachhaltige Veränderungen unserer Arbeitswelt mit sich bringen? Gibt uns die Corona-Krise gar einen digitalen Schub? Auch in der dritten Folge ist der Journalist Christian Jakubetz Gastgeber und diskutiert mit dem Kommunikationswissenschaftler Dr. André Haller von der FH Kufstein-Tirol.

Folge 2: Rückkehr zu seriösen Medien
Die Tagesschau boomt und mit ihr, wie es scheint, die öffentlich-rechtlichen Sender. In Zeiten von Corona gibt es allgemein eine hohe Nachfrage nach Informationen und insbesondere nach sogenannten seriösen Medien. Warum das so ist und was das auch mit dem Erfolg bestimmter politischer Parteien zu tun hat, diskutiert in der zweiten Folge des Podcasts der Journalist Christian Jakubetz mit dem Kommunikationswissenschaftler Dr. André Haller von der FH Kufstein-Tirol.

Folge 1: Krisenkommunikation in Corona-Zeiten
Die Welt steht Kopf. Seit das Coronavirus die Welt im Eiltempo befällt, gibt es kaum noch ein ernst zu nehmendes anderes Thema. Es gibt wichtige Informationen, aber auch Gerüchte und Kommunikationsfehler. Der Journalist Christian Jakubetz spricht in der ersten Folge mit dem Kommunikationswissenschaftler Dr. André Haller von der FH Kufstein-Tirol über aktuelle Kommunikationsfehler, wie man einen Shitstorm verhindern kann und wie politische Kommunikation in Zeiten von Corona läuft.

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