MENA-Region
Naher Osten, Nordafrika
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Die Region Naher Osten und Nordafrika – häufig als MENA-Region (Middle East and North Africa) bezeichnet – verbindet Europa, Afrika und Asien. Aufgrund ihrer geografischen Lage und ihrer wirtschaftlichen Potenziale ist sie von großer internationaler Bedeutung. Politische und gesellschaftliche Entwicklungen in der Region wirken sich unmittelbar auf Deutschland und Europa aus, etwa in den Bereichen Sicherheit, Energie, Handel, Migration und Klimaschutz.
Die MENA-Region ist politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich äußerst vielfältig. Viele Länder der Region verfügen über eine junge Bevölkerung, eine aktive Zivilgesellschaft und erhebliches Entwicklungspotenzial. Gleichzeitig erschweren Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit, begrenzte politische Teilhabe und schwache staatliche Strukturen eine nachhaltige Entwicklung. Hinzu kommen regionale Konflikte sowie die Folgen des Klimawandels, insbesondere Wasserknappheit und die zunehmende Belastung urbaner Räume.
Die Schwerpunktländer der Stiftung - Marokko, Tunesien, Algerien, Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien, Israel und die Palästinensischen Gebiete - stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen. Marokko verfolgt einen Reform- und Modernisierungskurs, während Tunesien weiterhin mit politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten ringt. Ägypten besitzt als bevölkerungsreicher Regionalstaat große politische Bedeutung. Jordanien übernimmt in einer konfliktreichen Nachbarschaft eine stabilisierende Rolle, steht jedoch unter erheblichem wirtschaftlichem und ökologischem Druck. Israel ist durch eine innovative Wirtschaft und leistungsfähige Wissenschaft geprägt, zugleich aber von tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Konflikten betroffen.
Die Hanns-Seidel-Stiftung ist seit über 45 Jahren mit Projektbüros vor Ort und ist vor allem in folgenden Themenfeldern aktiv: Aufbau von dezentralen Verwaltungsstrukturen, politischer Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe sowie im Bereich gute Regierungsführung/Good Governance. Auch die Stärkung der Zivilgesellschaft, die wirtschaftliche Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen (Frauen und jungen Menschen) sowie der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen sind Teil unseres Engagements in der Region.
Die konkreten Ansätze richten sich dabei nach den jeweiligen Bedingungen vor Ort. Regionale Austauschformate ergänzen die länderspezifische Arbeit und stärken die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Auf diese Weise leistet die Stiftung einen Beitrag zu Stabilität, Frieden und nachhaltiger Entwicklung in der MENA-Region.
Team und Kontakt
Naher Osten, Nordafrika
Naher Osten, Nordafrika
Claudia Fackler
Leiterin
Pia Melas
Projektkoordinatorin
Kerstin Grüner
Projektkoordinatorin
Tabea Phiri
Projektkoordinatorin






