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Asien

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in den Ländern Asiens. Mit China, Indien und Indonesien liegen drei besonders wichtige Schwellenländer in Asien.

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in den Ländern Asiens. Mit China, Indien und Indonesien liegen drei besonders wichtige Schwellenländer in Asien. Indien, das im nächsten Jahrzehnt das bevölkerungsreichste Land der Erde sein wird, Indonesien, das die meisten Muslime weltweit beheimatet, und China, mit seinem für Deutschland so wichtigen Binnenmarkt, gestalten die internationale Agenda im Rahmen von G20 mit.
Viele Länder Asiens sind von Gewalt, Fragilität und Armut geprägt. Trotz eines beeindruckenden Wirtschaftswachstums müssen ca. 320 Millionen Asiatinnen und Asiaten weiterhin mit weniger als 1,90 US-Dollar am Tag auskommen. Rechtsstaatliche Prinzipien werden nicht überall eingehalten und die Situation von Frauen und Mädchen ist in mehreren Staaten des Kontinents nach wie vor schlecht. Stabilität und Frieden, vor allem in den Ländern Vorderasiens, sind auch für Europa und Deutschland von großer Bedeutung. Eine zentrale Rolle spielen der Nahostkonflikt, der Krieg in Syrien sowie die angespannte und fragile Situation in den Staaten Libanon und Jordanien, die zahlreiche syrische, irakische und palästinensische Flüchtlinge aufgenommen haben. Der besonderen Beziehung zwischen Israel und Deutschland wird bei unserer Projektaktivität ebenfalls Aufmerksamkeit geschenkt.  

Auf diese außen- und entwicklungspolitischen Herausforderungen versuchen die Projekte der Hanns-Seidel-Stiftung Antworten zu finden. Dabei steht die Förderung guter Regierungsführung im Zentrum unserer Internationalen Zusammenarbeit. Die Hanns-Seidel-Stiftung setzt sich für demokratische Teilhabe und für funktionierende und leistungsfähige staatliche Strukturen ein. Die Arbeit der Stiftung ist, aufbauend auf den Erfahrungen aus nahezu vier Jahrzehnten vor Ort, in regionalen Ansätzen strukturiert. Gleichzeitig geht die Projektarbeit auf landestypische Gegebenheiten und Bedarfslagen ein und trägt so den unterschiedlichen dynamischen Entwicklungen in den einzelnen Ländern Rechnung. Hierdurch entstehen zahlreiche Synergien in der Projektarbeit und Kooperationsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Projektstandorten. 

Gemäß dem Stiftungsgrundsatz „Im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung“ befasst sich die Hanns-Seidel-Stiftung aktuell in Asien schwerpunktmäßig mit Fragestellungen der regionalen Integration, der Zukunft des Föderalismus, dem Aufbau dezentraler Strukturen, der Förderung effizienter Verwaltungen, der Rolle der nationalen Parlamente, der Umwelt- und Klimapolitik sowie der Vermittlung von Prinzipien einer serviceorientierten, bürgernahen und die Menschenrechte achtenden Polizeiarbeit. Die Rolle der Frauen in der Entwicklung der Länder wird dabei als Querschnittsthema in allen Ländern gesehen. In China setzt die HSS Projekte in den Bereichen Bildung, Gesellschaftspolitik und integrierte ländliche Entwicklung um. In der Levante stellen die Herausforderungen von Migration und Flucht ein zentrales Handlungsfeld dar. Darüber hinaus leistet die HSS in Israel einen nachhaltigen Beitrag zu einem konfliktfreien gesellschaftlichen Zusammenleben.

Die Hanns-Seidel-Stiftung hat ihr regionales Engagement in Asien bereits im Jahr 1978 begonnen. Heute ist sie mit Projektbüros in China, in Korea, der Mongolei, in Indien, Pakistan, Indonesien, auf den Philippinen, in Thailand, Vietnam, Myanmar, Kirgisistan sowie in Jordanien und Israel vertreten. Laos wird vom Projektbüro in Bangkok betreut. In Zentralasien arbeitet die HSS vom Regionalbüro in Kirgisistan aus auch in den Ländern Tadschikistan. Kasachstan und Usbekistan. Der Libanon wird von Jordanien aus mitbetreut und die Palästinensischen Gebiete von unserem Projektbüro in Jerusalem. Die Aktivitäten in Syrien müssen aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs seit 2011 ruhen.


Team und Kontakt

Nordost- und Zentralasien

Nordost- und Zentralasien
Veronika Eichinger
Leiterin
Nordost- und Zentralasien
Simona Thomas
Projektkoordinatorin
Telefon: 
E-Mail: 
Nordost- und Zentralasien
Anna Saatberger
Projektkoordinatorin
Nordost- und Zentralasien
Oksana Sokyra
Projektkoordinatorin
Nordost- und Zentralasien
Gabriela Röttgermann
Projektkoordinatorin
Nordost- und Zentralasien
Denise Frömel
Teamassistenz, Projektkoordinatorin
Telefon: 

Süd-/Südostasien

Süd-/Südostasien
Stefan Burkhardt
Leiter
Süd-/Südostasien
Sylvia Strassner
Projektkoordinatorin
Telefon: 
E-Mail: 
Süd-/Südostasien
Verena Sagdullaev
Projektkoordinatorin
Süd-/Südostasien
Katrin Mayerhofer
Teamassistentin
Süd-/Südostasien
Katja Dörning
Projektkoordinatorin

Naher Osten, Nordafrika

Naher Osten, Nordafrika
Claudia Fackler
Leiterin
Naher Osten, Nordafrika
Pia Melas
Projektkoordinatorin
Naher Osten, Nordafrika
Katrin Mayerhofer
Teamassistentin
Naher Osten, Nordafrika
Tabea Phiri
Projektkoordinatorin
Naher Osten, Nordafrika
Kerstin Grüner
Projektkoordinatorin

Beiträge



Publikationen


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Factsheets zum Download

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Für den Transformationsprozess in den zentralasiatischen Ländern Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan ist die Förderung der Verwaltungskapazität, der Entscheidungsfähigkeit lokaler Parlamente, sowie der organisatorischen Kompetenz des zivilgesellschaftlichen Sektors unabdingbar.

Förderung einer modernen, praxis-bezogenen Berufsbildung für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Damit aus der vermeintlichen Sackgasse Berufsbildung eine neue Chance werden kann, ist eine praxis-bezogene und handlungsorientierte Gestaltung des Unterrichts nötig. Die HSS unterstützt die Partnerschulen an der Ostküste und in den westlichen Provinzen bei der Entwicklung hin zu diesem Ziel.

Bildung China
(PDF 1,12 MB)

Auf dem Weg zu einer transparenten und effizienten kommunalen Selbstverwaltung

Kommunale Verwaltungsreformen zielen darauf ab, Leistungsfähigkeit und Effizienz räumlicher Verwaltungseinheiten zu steigern. Die Hanns-Seidel-Stiftung unterstützt diesbezügliche Anstrengungen Kirgisistans durch Vermittlung einschlägiger Erfahrungen, die Bayern auf dem Gebiet vorzuweisen hat.

Stärkung föderaler Strukturen durch politische Bildung in Kerala und Rajasthan

Trotz föderaler Tradition und verfassungsrechtlicher Verankerung leidet die Selbstverwaltung der 600.000 Dörfer in Indien vielerorts an Ineffizienz und mangelnder Beteiligung von Frauen. Mit politischen Bildungsmaßnahmen und praktischen Trainings trägt die HSS zur Verbesserung bei.

Die Vision eines philippinischen Föderalismus: Stabilität und Fortschritt durch Dezentralisierung

Mehr Förderalismus auf den Philippinen? Dezentralisierung könnte benachteiligte Regionen fördern und langfristige Stabilität sichern. Ein Report über die Herausforderungen einer seit über 30 Jahren geforderten Idee und die Unterstützung der Hanns-Seidel Stiftung.

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Junge Erwachsene als politische Entscheidungsträger von morgen in Jordanien und im Libanon

Der Anteil junger Menschen an der Gesamtbevölkerung ist in der arabischen Welt überproportional hoch. Gleichzeitig sind ihre Möglichkeiten zur politischen Teilhabe sehr beschränkt. Workshops und praxisorientierte Trainings sollen sie auf die Übernahme politischer Verantwortung vorbereiten.

Stärkung der institutionellen Rolle der vietnamesischen Nationalversammlung

Aufgrund verschiedener Herausforderungen nimmt die vietnamesische Nationalversammlung ihre verfassungsmäßige Legislativ- und Kontrollfunktion bisher nur unvollständig wahr. Die HSS unterstützt den Aufbau einer effizienten Parlamentsverwaltung und stärkt die Rolle der Nationalversammlung gegenüber der Regierung.